DAVID BOREANAZ

Interviews

Interview aus der Bravo

Bravo: Warst du nur in Buffy oder auch in Sarah Michelle Gellar verknallt?

David: Ersteres ist wahr: Angel war in Buffy verknallt [Anm. ist er das nicht immer noch?] Das Zweite ist Quatsch! Ich war damals mit Ingrid verheiratet. Aber mit Sarah M. G. bin ich privat noch immer sehr gut befreundet.

Bravo: Das heißt, du bist nicht mehr verheiratet?

David: Nein, ich bin seit Ende 1999 geschieden. Aber das hatte mit Sarah überhaupt nichts zu tun. In diesem Beruf brauchst du eine Partnerin, die dafür fast übermenschliches Verständnis hat. Man hat viel zu wenig Zeit füreinander.

Bravo: Wie ist es zur Auskoppelung von "Angel" als eigenständige Serie gekommen?

David: Das kam völlig überraschend! Als die Idee an mich herangetragen wurde, waren wir mitten im Finale von "Buffy" für die 99er Staffel. Ich dachte zunächst: "Oh, großartig, aber daraus wird sowieso nichts." Erst als bei Warner Brothers definitiv über "Angel" gesprochen wurde, ahnte ich, was da auf mich zukommen wird.

Bravo: Was drehst du im Augenblick in den USA?

David: Momentan drehen wir die zweite Staffel von "Angel" In den ersten 17 Folgen haben wir viel herumexperementiert. Auf Grund vieler Anregungen von Fans greifen wir jetzt verstärkt seine Vergangenheit auf. Alle wollen wissen, wo er herkam und was Angel zum Vampir machte. Es geht nicht mehr so sehr um Sühne, die Rettung und das Töten von Dämonen, sondern um einen Mann, der in der Gesellschaft gefangen ist und nicht weißt, wohin sein Weg ihn noch führen wird. Es bleibt spannend. [Anm. bin ich von überzeugt!]

Bravo: Kehrt Angel je zu Buffy nach Sunnydale zurück?

David: Ja, einmal kehrt er zurück. Ob es ein weiteres Zusammentreffen geben wird, weiß zur Zeit noch niemand.

Bravo: Wie bist du im Showgeschäft gelandet?

David: Eigentlich wollte ich Footballspieler werden. Ich war der Klassenclown und musste beim Sport Dampf ablassen. Durch eine Verletzung am Knie und einen Riss der Achillessehne, platzte mein Traum.

Bravo: Wie ging es weiter?

David: Nach dem Studium am College von Ithaca/New York, wo ich Filmkurse belegt hatte, zog ich nach L.A. Dort hoffte ich auf Arbeit - ganz gleich was, ob Werbespots, Fernsehen oder Film.

Bravo: Hat das sofort geklappt?

David: Nein, ich musste erst mal alles Mögliche machen. Ich strich Häuser an, arbeitete in der Requisite eines Studios, parkte Autos und verteilte Handtücher in einem Sportclub. Als ich eines Tages meinen Hund Gassi führte, sprach mich ein Mann an, dem mein Aussehen gefiel. Es stellte sich heraus, dass er Manager war und so bekam ich erste kleine Rollen. In "Eine schrecklich nette Familie" spielte ich als Kelly Bundys Freund die erste größere Rolle. Von da an gings aufwärts.

Bravo: Hast du den Hund von damals noch?

David: Ja, ich habe jetzt zwei. "Bertha Blue" ist eine Labradorhündin, die ich aus dem Tierheim geholt habe. Und "Searcher" ist ein Border-Collie aus Irland. Er war ein Geschenk von meiner Ex-Ehefrau zu Weihnachten 1998.

Bravo: Gibt es eine Chance, dass du dich mit deiner Frau versöhnst?

David: Sag Niemals nie! Denn ich wünschte, ich könnte vieles wieder gutmachen., was sie durchmachen musste. Vielleicht kann ich es. Denn im Grund meines Herzens liebe ich sie immer noch! [*daumendrück*]