„Einsame
Herzen“
„Angel“ Episode #2 (Deutsche
Erstausstrahlung am 10.01.01)
Geschrieben von: David Fury
Regie: James A. Contner
(Email:
sunnypeaches@thepowersthatbe.de)
Disclaimer: Mit diesem Transcript wird kein Geld verdient. „Angel“ gehört 20th Century Fox, Mutant Enemy, Sandollar Television und einigen anderen.
Hauptcharaktere:
Charisma Carpenter als
Cordelia
Glenn Quinn als Doyle
Gaststars:
Elisabeth Rohm als Kate
Lockley
Lillian Birdsell als Sharon
Obi Ndefo als Barkeeper
Angel sitzt alleine in seinem dunklen Büro. Doyle kommt hinein und schaltet das Licht an, Angel blinzelt durch den plötzlichen Lichtunterschied.
Doyle:
Hey. Paß auf, vielleicht sollte ich ja doch noch einen Versuch wagen dich aus
deiner Höhle zu locken und endlich mal unter Menschen zu bringen. Es ist
Freitag Abend. Der Abend, an dem alle unterwegs sind. Hör mal, zwei tolle Kerle
wie wir sollten losziehen und die Schönen der Nacht treffen. Stattdessen hockst
du hier im dunkeln und starrst Löcher in die Luft, wie...
Angel:
„...Wie’n Vampir?“
Doyle:
„Ähm, ja. – Ich wollte zwar trübe Tasse sagen, aber stimmt. Du hast Recht. Du
solltest mal ausgehen man!“
Angel:
„Wieso?“
Doyle:
„Weil ich finde, dass wir ein kleines bisschen Spaß verdienen. Alles klar? Das
wäre mal was anderes als Leid, Gewalt und Tod. Und wir könnten auf unser neues
Geschäft anstoßen, nur wir drei.“ (Er pfeift kurz und zeigt mit seinem Kopf in
Richtung Tür.)
Angel
steht auf: „Ja? Hey Doyle, du würdest gern mit Cordelia ausgehen? Dann frag sie
doch einfach!“
Doyle:
„Moment mal, ich – ich weiß doch gar nicht, ob sie mich mag – Aber vielleicht
legst du ein gutes Wort für mich ein? Erzähl ihr, was für ein netter Kerl ich
bin.“
Angel:
„Ich kenn dich doch kaum.“
Doyle:
„Na wunderbar. Dann wird’s noch einfacher für dich!“
Cordelia betritt das Büro. „Hallo!“
Doyle(zu Angel): „Hör mal, wenn...wenn du mich bei ihr anpreist,
sag was du willst, aber sag ihr nicht, dass ich ein halber Dämon bin. Okay?
Frauen sind merkwürdig, wenn es um so was geht.“
Angel: „Verstehe.“
Cordelia kommt in Angel’s Büro: „Endlich sind sie da.“
Doyle(zu Angel): „Sie sind da.“ Er stellt sich neben Cordelia.
Angel: „Ach ja...?“
Cordelia: „Deine Karten!“
Doyle: „Die Karten.“
Cordelia: „Visitenkarten. Die gibt man weiter und dann können die
Leute einen anrufen.“
Doyle: „Tolle Idee! Visitenkarten. Die Leute schießen nämlich keine Leuchtraketen in die Luft, wenn
sie Hilfe brauchen.“
Angel
nimmt eine Karte: „Ist ja irre. Da steht die Telefonnummer. Und diese Figur ist
ein...ein...ein... Schmetterling?“
Doyle sieht zu Cordelia, dann blickt er auf die Visitenkarte, die
er in der Hand hält: „Das ist auf keinen Fall ein Schmetterling, du
Volltrottel. Sondern ein Vogel. Äh, genauer gesagt, ’ne Eule. Ein Vogel, der
nachts jagt. Spitze! Das ist...“
Cordelia: „Das ist ein Engel.“
Angel: „Ein Engel. Genau. Das ist ein Engel.“
Doyle(zu Cordelia): „Umwerfend. So einfach, so clever und so
unheimlich tiefsinnig.“
Cordelia: „Halt den Mund.“ Sie schlägt ihm
mit ihrem Handrücken an die Brust.
Schnitt
zum Eingang eines Clubs namens D’Oblique. Eine Frau mit langem blonden Haar,
Sharon, sitzt an der Bar. Ein dunkelhaariger Mann, Kevin, kommt auf sie zu und
zeigt auf den leeren Barhocker neben ihr.
Kevin:
„Entschuldige bitte. Darf ich?“
Sharon:
„Was? Oh. Klar doch. Bitte.“
Kevin:
„Ich bin Kevin.“
Sharon:
„Sharon.“
Kevin:
„Läden wie diese gehen mir auf den Keks. Dir nicht?“
Schnitt
zum Club. Kevin und Sharon sitzen nun an einem Tisch.
Kevin:
„Als Kind dachte ich immer, wenn ich groß bin, treffe ich *sie* und der Rest
läuft dann von alleine.“
Sharon:
„Ja. So dachte ich auch. Nur, dass ich einen Typen im Sinn hatte...Eigentlich
kannte ich nur Ken und Barbie.“
Kevin:
„Ken und Barbie hatten es leicht. Die mussten nie in Läden wie diese gehen.
Aber wir tun’s alle. Was ist, wenn die Traumfrau da ist und man hat sie
verpasst, weil man schon zu frustriert ist um noch an ein Wunder zu glauben.
Weißt du, was ich meine?“
Sharon
nickt: „Ich weiß genau, was du meinst. Man muß daran glauben, dass man einem
ganz besonderen Menschen begegnet.“
Kevin:
„Ich denke, ich habe Glück. – O Gott. Habe ich das wirklich gerade gesagt? Ich
finde, dass du was ganz besonderes bist – aber es klang so...“
Sharon: „Nein...Es klang sehr schön, Kevin.“
Die
Kamera fährt zu Angel, Cordelia und Doyle, die die Treppe, die in den Club
führt, hinuntersteigen.
Cordelia:
„Ohh, sehr stilvoll. Okay und was jetzt?“
Angel:
„Gut, trennen wir uns am besten. Irgendwer wird in Schwierigkeiten kommen.“
Doyle:
„Oder er macht sehr bald Schwierigkeiten.“
Cordelia reicht Angel ein paar der Visitenkarten. Die Drei trennen sich
um den Club zu durchsuchen.
Angel
stellt sich an die Bar.
Barkeeper:
„Was darf’s denn sein?“
Angel:
„Ich hab nur ’ne Frage. Ist ihnen heute hier was ungewöhnliches aufgefallen?“
Barkeeper:
„Ungewöhnliches?“
Angel:
„Ja. Irgendwas eigenartiges. Möglicherweise sogar gefährliches?“
Barkeeper:
„Keine Bange. Die Nacht ist jung. Die richtig scharfen Frauen kommen eigentlich
erst gegen 11.“
Angel
sieht ihn verdutzt an.
Schnitt
zu Cordelia, die einem Mann eine der Visitenkarten gibt.
Cordelia: „Hi! Haben sie Probleme? Dann rufen sie diese Nummer an. Wir können ihnen helfen.“
Sie
geht zu einem nahegelegenen Tisch, an dem ein Pärchen sitzt.
Cordelia
gibt die Karte dem Mädchen: „Hi! Fühlen sie sich von jemandem oder etwas
belästigt? Sie können uns immer erreichen.“ (sie sieht den Jungen an) „Hey sie
gucken so betrübt. Oder liegt das daran, dass sie schielen? Na jedenfalls rufen
sie uns an! Wir sind äußerst diskret.“
Cordelia wendet sich an einen anderen Tisch: „Hi! Na wie geht’s? Das ist
unsere...“
Doyle nimmt Cordelia zur
Seite: „Hey, hey, hey. Das ist keine Werbeveranstaltung, Prinzessin. Wir dürfen
nicht so dick auftragen, sonst nehmen die uns aufs Korn.“
Cordelia:
„Wer macht das?“
Doyle:
„Die Polizei. Die Dienste, die unser Freund Angel anbietet bringen manche
vielleicht auf ein Wort, das mit D anfängt.“
Cordelia:
„ Was? Dämon?“
Doyle:
„Das Wort Detektiv. Und als Detektiv braucht man ’ne Lizenz. Du solltest nicht
immer mit der Tür ins Haus fallen. Sag Sätze wie ‚Hi, wie ist ihr Name? Wie
läuft’s bei ihnen? Wie? Was sagen sie? Höllenwesen rauben ihnen den letzten
Nerv?’“
Cordelia:
„Entschuldige mal. Ich bin Schauspielerin, klar? Ich studiere das Wesen der
Menschen. Ich muß nicht mit ihnen reden um zu erfahren, wer sie sind.“
Sie dreht sich um und zeigt auf einen tanzenden Mann.
Cordelia:
„Der Kerl da, der so komisch tanzt. Muttersöhnchen. Peter Pan Komplex.“ (sie
zeigt auf eine blonde Frau, die bei ein paar Leuten steht)“ Die da drüben liebt
nur sich selbst und ist der Meinung die ganze Welt müsste ihr zu Füßen liegen.“
(Sie zeigt auf Sharon, die mit Kevin geht) „Und guck dir dieses kleine graue
Mäuschen an. Verdient viel Geld oder kommt aus reichem Hause.“
Doyle:
„Und woher weißt du das alles?“
Cordelia:
„Naja, die muß reich sein, wenn sie so einen schnuckeligen Knaben wie den da
aufreißt.“
Doyle:
„Deine Ausführungen sind ohne Frage hoch interessant, aber wir suchen jemanden,
der in der Klemme sitzt.“
Cordelia:
„Hat Angel was erreicht?“
Schnitt zu Angel, der noch immer an der Bar steht. Ein Mann geht
kopfschüttelnd von ihm weg.
Angel: „Nein, ich wollte dir nicht auf die Füße treten.“ Er lehnt
sich mit einem leise Seufzer mit seinem Rücken an die Bar.
Eine
blonde Frau sitzt neben Angel: „Geht’s dir nicht gut?“
Angel: „Was?“
Frau: „Nein, schon gut. Entschuldige.“
Angel: „Du fragst, ob’s mir nicht gut geht?“
Frau: „Naja, du hast gerade schlecht ausgesehen – Nein, so war das
nicht gemeint, du siehst gut aus – Ich halte den Mund und trink weiter.“
Angel: „Danke.“
Frau: „Dafür, dass ich gesagt habe, du siehst schlecht oder gut
aus?“
Angel: „Such’s dir aus. Ich bin Angel.“
Frau: „Und...ich bin Kate.“
Angel: „Hi.“
Kate: „Also, bist du öfter hier?“
Angel: „Heut zum ersten Mal. Hier ist es sehr...“
Kate: „Ruhig? Ja.“
Angel(lächelt): „Ja.“
Kate: „Ich bevorzuge die schicken Bars mit den Türstehern, aber
die Kerle lassen mich nicht rein. Außerdem wohne ich hier in der Nähe. – Und,
willst du länger bleiben?“
Angel: „Ich bin auf der Suche nach jemandem.“
Kate: „Ich will dich wirklich nicht aufhalten.“
Angel: „Nein, nein, nein, nein. Ich bin hier um jemanden zu –
retten. – Sag mal, brauchst du womöglich einen Retter?“
Kate(starrt ihn an): „Also das ist ja die schrägste Anmache des
Jahres.“
Angel: „Nein, das ist keine Anmache.“
Kate: „Oh – nein ich wollte nicht. Das war taktlos.“
Angel: „Nein, ist schon gut. Ich war noch nie ein großer Redner.“
Kate: „Dafür rede ich umso mehr, wie du gehört hast. – Aber die
Antwort ist nein. Ich brauche keinen Retter. – Ich hab vor langer Zeit
aufgehört auf den Märchenprinzen zu warten. – Jedenfalls finde ich ihn bestimmt
nicht unter all diesen eitlen Schaumschlägern.“
Angel: „Ausnahmen bestätigen die Regel.“
In diesem Moment startet ein neuer Song und zwar „Do you want me“
von Kathy Soce.
Kate: „Ich schätze, du hältst mich für’ne Heuchlerin, oder? Ich
mach den Laden schlecht, bin aber fast jeden Abend hier. – Wo trifft man in der
Freizeit sonst Menschen. Entweder das hier oder man sitzt im dunkeln zuhause.“
Angel sieht an die Decke: „Hmm, wer will das schon.“
Kate: „Und, was...machst...du...so?“
Angel: „Häh?“
Kate: „Beruflich.“
Angel: „Ich – äh – Okay. Im Grunde mach ich. Ich helfe... Ich bin
Tierarzt.“
Kate: „Wirklich? – Ich sag ja immer. Ein Mann der Tiere liebt,
kann nicht schlecht sein.“
Schnitt zu Cordelia und Doyle.
Doyle: „Du hast wohl jeden hier durchschaut, hm?“
Cordelia. „Nein, das stimmt nicht ganz. Dich versteh ich gar
nicht.“
Doyle: „Mich?“
Cordelia. „Ich kapier einfach nicht, was es mit deinen Visionen
auf sich hat.“
Doyle: „Naja, ich empfange Nachrichten von irgendwelchen höheren
Mächten. Was immer die auch sind. Es ist eben meine Gabe.“
Cordelia: „Wär das meine Gabe, ich würde sie zurückgeben. Dir
brummt danach der Schädel. Und dein Gesicht wird zu einer bäh – widerlichen
Fratze.“
Doyle trinkt sein Glas aus: „Was für eine widerliche Fratze?“
Cordelia: „Deine Visionen sind voll daneben. Eine Bar? Das ist
reichlich vage. Die müssten dir diese Tonbänder schicken, die sich nach 10
Sekunden selbst zerstören. Das wär viel sicherer.“
Doyle: „Ich wird den Vorschlag weitergeben.“
Ein
blonder Mann kommt auf sie zu, er hat eine von Angel’s Visitenkarten in der
Hand. „Hey. Hast du diese Karten verteilt?“
Cordelia. „Brauchst du denn Hilfe?“
Blonder Mann: „Ich will nur wissen, ob das wirklich deine Nummer
ist. Was dagegen, wenn ich dich mal anrufe?“
Doyle: „Sie hat was dagegen.“
Cordelia hält Doyle ihre Hand vor die Brust: „Ich krieg das allein
geregelt.“ (zu dem blonden Mann) „Ja, ich hab was dagegen. Das ist eine
Visitenkarte, wir bieten unsere Dienste allen Menschen in Not an.“
Blonder Mann: „Vielleicht bin ich ja gerade wahnsinnig in Not. Was
verlangst du für’ne Stunde?“
Cordelia: „Entschuldige mal.“
Doyle: „Ganz ruhig. Wir wollen doch wohl keinen Streit anfangen.
Die Lady ist mit mir hier, klar?“
Cordelia: „Nein, das bin ich nicht.“
Blonder Mann: „Dich fragt keiner, du Schlappschwanz.“
Schnitt
zu Angel und Kate an die Bar.
Kate:
„Wenn ich ehrlich sein soll – Es fällt mir schwer Menschen – zu vertrauen.
Besonders wenn’s um Männer geht. Und wer sich in Läden wie diesen aufhält zeigt
mit Sicherheit nicht sein wahres Gesicht. Alle sind damit beschäftigt das zu
suchen, was immer sie hier zu finden hoffen.“
Angel:
„Was willst du finden?“
Kate:
„Kommt drauf an wie viel Daiquiris ich vorher trinke. Gott, ich höre mich schon
an wie ein versoffenes Flittchen. Ist doch besser als meine Heuchelei, nicht?
Ich komm voran.“
Angel:
„Du machst dich schlechter, als du bist.“
Kate:
„Ich bin ein Flittchen mit Hang zu Selbsthass und Heuchelei. Wie war deine
Frage?“
Angel:
„Was du zu finden hoffst.“
Kate:
„Nun ja, ich möchte einfach Menschen kennen lernen. Aber in so einem Laden ist
das alles andere als leicht. – Was ist mit dir? Wonach suchst du?“
Angel(seufzt):
„Keine Ahnung. Ganz ehrlich. Aber wenn ich es sehe, weiß ich’s.“
Kate:
„Willst du? – Tut mir leid, vergiss es.“
Angel:
„Was?“
Kate: „Ich wollte dich fragen, ob du irgendwo hingehen möchtest, wo es ruhiger ist.“
Angel: „Um, ich kann nicht. – Ich hab hier zu tun.“
Kate: „Verstehe.“
Angel: „Ich würde ja...“
Kate: „Nein, schon gut.“
Schnitt zu Doyle, Cordelia und dem blonden Mann.
Doyle: „Hör zu, ich will keinen Streit, wirklich nicht.“
2.Mann kommt hinzu: „Hey, was ist? Gibt’s Ärger?“
Doyle: „Ganz und gar nicht. Ich sagte doch gerade, dass wir
keinerlei Streit wollen. Wir sind absolut friedlich.“
Blonder Mann: „Die Kleine hier ist eine Nutte und ihr Beschützer
lässt mich nicht an sie ran.“
Cordelia: „Jetzt reicht’s!“
Doyle: „Nicht doch, Cordy.“
Cordelia: „Hast du das gehört? Der Kerl hat mich beleidigt.“
Doyle: „Schon gut. Jetzt beruhigt euch alle mal, ja? Gewalt ist
keine Lösung, dass wissen wird doch.“ (er schlägt den Blonden) „Andererseits
ist es lustig.“
Die
drei Männer fangen an zu kämpfen. Cordelia sieht fassungslos zu.
Cordelia. „O mein Gott.“
Der
Barkeeper erscheint um den Kampf zu beenden, aber der Freund des Blonden
schlägt ihn ins Gesicht.
Cordelia: „O mein Gott.“
Angel
mischt sich in den Kampf ein. Er nimmt dem blonden Mann einen Stuhl ab, den der
Mann benutzen wollte um Doyle zu schlagen. Er benutzt den Stuhl um die Schläge
des Blonden abzuwehren, dann schmeißt er ihn an die Wand. Beide Männer gehen
nun auf Angel los, aber er hat sie leicht unter Kontrolle. Zusammen mit Doyle
schubst er sie auf den Boden. Der Barkeeper stellt sich zwischen sie.
Cordelia zeigt auf die beiden Männer: „Die zwei Idioten sind Schuld
daran!“
Sie wollen protestieren, aber der Barkeeper lässt sie nicht
ausreden: „Kein Wort mehr. Halt den Mund. Ihr beide macht nur Ärger. Raus.
Kommt schon! Wird’s bald?“
Während
der Barkeeper die beiden Männer hinausführt kommt eine junge Frau auf Angel und
Doyle zu.
Frau: „Wow. Alles okay?“
Doyle
hält sich die Seite seines Kopfes: „Ja. Mir fehlt nichts. Danke.“
Das
Mädchen ignoriert ihn und sieht nur Angel an.
Angel sieht sich kurz um: „Ja – mir geht’s gut. – geht es dir
gut?“
Das Mädchen geht mit einem Lächeln an die Bar: „Nun ja. Das musst
du schon selbst rauskriegen.“
Angel folgt ihr nach kurzem Zögern: „Nein, so meine ich’s nicht.
Ich würd’s wirklich gerne wissen. Und äh – wie soll ich’s rauskriegen? Muß ich
raten?“
Schnitt zu Kate, die enttäuscht beobachtet, wie Angel und das
Mädchen reden.
Schnitt zu Angel und dem Mädchen. Sie lacht.
Angel: „Also Marcie aus Barstow. Sehr schön nur reimt sich nicht.“
Marcie lacht.
Angel
sieht, dass Kate geht.
Marcie: „Verrückt, nicht? Da lernen wir uns über eine Schlägerei
kennen. Ist es nicht toll, wenn man Kontakt zueinander aufnimmt?“
Schnitt zu Sharon und Kevin, die zusammen im Bett liegen. Sharon
sieht nicht unbedingt glücklich aus. Sie starren beide an die Decke.
Sharon: „Es ist Zeit.“
Kevin: „Ja...“
Sharon: „Ich sollte besser...“
Kevin: „Schon klar.“
Sharon setzt sich auf: „Also...“
Kevin setzt sich auch auf: „Hör mal, wenn du wirklich gehen
willst, dann versteh ich das. Aber ich würde dich gerne umarmen.“
Kevin legt einen Arm um sie und seufzt.
Schnitt zum Nachtclub. Angel, Doyle und Cordelia sitzen an einem
Tisch, es spielt keine Musik mehr und der Club ist fast leer.
Angel: „Ich glaube kaum, dass die Vision von Doyle nur den Sinn
haben sollte dieser Kneipenschlägerei ein Ende zu machen.“
Doyle: „Also wenn das wahr ist, hab ich mir wirklich eine riesen
Belohnung verdient.“
Angel: „Denkt mal nach. Hat einer von euch gespürt, dass jemand in
Not war?“
Cordelia: „Ja. So gut wie alle.“
Angel: „Die Konkurrenz unter den Leuten ist brutal. Ich bin auch
mal jung gewesen, da war ich oft unterwegs. Es war damals leichter.“
Doyle: „Ich war früher oft in den Tavernen, weißt du? In kleinen
Städten, wo jeder jeden kannte.“
Cordelia: „Wie auf der Highschool. Da war es leicht ein Date zu
kriegen. Man hatte so viele Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel die Angst als
Monsterfutter zu enden.“
Doyle: „Und nun bist du in der großen finsteren Stadt, mein
Freund. Wo jeder ein Fremder ist – der kaum sein Versteck verlässt und
Geheimnisse hütet.“
Der Barkeeper kommt zu ihnen an den Tisch: „Entschuldigt Freunde,
leider schließen wir jetzt.“
Cordelia: „Ja.“ (zu Angel) „Du leidest wahrscheinlich besonders
unter dem Single-Dasein.“
Angel: „Wieso?“
Cordelia: „Vor ein paar Hundert Jahren hattest du nichts zu
befürchten als ab und zu einen Kater. Heute kannst du mit keiner Frau ins Bett
gehen, weil dieser Fluch auf dir liegt. Sonst erlebst du noch so einen
Augenblicks vollkommenen Glücks, verlierst deine Seele, wirst wieder gefährlich
und tötest wahllos.“
Angel: „Danke Cordelia. Deine Sichtweise ist immer so
erfrischend.“
Cordelia: „Kein Problem. Hey, ich möchte nicht eines Tages im Büro
erscheinen und feststellen, dass mein Chef ein blutrünstiges Monster ist.“
Sie
stehen auf und gehen.
Schnitt zu Sharon, die am Rande des Bett sitzt und fast mit
Anziehen fertig ist. Man sieht Kevin hinter ihr liegen. Er ist tot und sieht
aus, als ob er verprügelt wurde.
Schnitt zu Angel’s Büro. Cordelia sitzt an einem Computer und
Doyle sieht sich ein paar Zeitungen an.
Doyle: „Das ist vollkommen verrückt. Ich weiß gar nicht mehr,
wonach ich überhaupt suche.“
Angel stellt sich hinter Cordelia: „Nach Artikeln über seltsame
Vorfälle in diese Bar.“
Cordelia: „Okay. Ich bin in der Newsgroup gelandet. Wie hieß der
Laden noch mal gleich?“
Angel: „D’Oblique. Schreibt sich groß D, Apostroph, o – b – l...“
Cordelia: „Nein, halt warte. Also, ich brauch ein großes
D...Apostroph...Apostroph...Apostroph...Oh da ist es! Okay und wie ging’s
danach weiter?“
Doyle
steht auf und geht zu den beiden: „Leute, ich brauch’ne Lesepause. Laß mich –
laß mich daran.“
Doyle zieht sich das Keyboard näher und fängt an schnell und
sicher zu tippen.
Angel: „Wie hast du damit umzugehen gelernt?“
Cordelia: „Durchs runterladen von Bildern nackter Frauen?“
Doyle: „Naja, mehr oder weniger. – Hallo! Wir haben zwei Treffer.“
Er
klickt auf eine Anzeige.
Angel: „Da, seht mal. Die Suche nach Heather Nolan geht weiter.
Die 24 – Jährige Anwaltsgehilfin wurde Ende vorigen Monats in einer Bar namens
D’Oblique gesehen. Seither wird sie vermisst.“
Cordelia: „Eine Vermisste. Das ist doch was für dich.“
Angel: „Was steht in dem anderen Artikel?“
Doyle: „Vor knapp drei Wochen wurde in einem Müllcontainer eine
übel zugerichtete Leiche gefunden. Die Gerichtsmediziner sagten, der Mann sei
regelrecht ausgeweidet worden. Bei dem Toten handelt es sich um den 28 –
Jährigen Martin Haber. Er wurde zuletzt in Begleitung einer unbekannten Frau in
einem beliebten Single-Club namens D’Oblique gesehen.“
Angel: „So ist es. Vermutlich sind noch mehr Leute aus der Bar
verschwunden und die Presse weiß nichts davon.“
Doyle: „Und wir haben eine vermisste Frau und einen Typen.“
Angel: „Der ausgeweidet wurde. Geht runter, setzt euch in die
Bibliothek und stellt eine Liste aller Dämonen auf, die ihre Opfer ausweiden
und eine Vorliebe für junge Singles haben.“
Cordelia: „Wo gehst du hin?“
Angel: „In die Bar. Da treffe ich vielleicht den Killer.“
Schnitt zu Angel, der auf das D’Oblique zugeht. Er starrt
gedankenverloren auf den Boden und rennt in jemanden hinein.
Angel: „Oh, tut mir leid.“
Kate: „Ach, hallo!“
Angel: „Hi – Kate. Äh, ich freu mich, dich wiederzusehen.“
Kate: „Ach wirklich.“
Angel: „Ja. Und ich sollte dich um Verzeihung bitten, wegen
gestern.“
Kate: „Das ist vollkommen unnötig.“
Angel: „Nein, ich war unhöflich.“
Kate: „Na gut, dann... spendierst du mir vielleicht nen Drink und
wir fangen ganz von vorne an.“
Angel: „Ich finde, du solltest heute nicht darein gehen.“
Kate: „Und warum nicht?“
Angel: „Es ist vielleicht gefährlich.“
Kate: „Was ist gefährlich?“
Angel: „Ich kann’s nicht erklären. Tut mir leid.“
Kate: „Du weißt, es fällt mir schwer Menschen zu vertrauen und
dein Verhalten ist mir irgendwie suspekt.“
Angel: „Ich bitte dich nur nicht da rein zu gehen.“
Kate: „Wo gehst du denn hin?“
Angel nach einer kurzen Pause: „Da rein.“
Kate: „So, jetzt hör mir mal zu. Ich kann gehen, wohin ich will
und du – fahr zur Hölle!“
Angel sieht ihr nach, wie Kate in den Club geht: „Da war ich
schon. Ich kenne sie.“
Schnitt ins innere des Clubs. Kate geht an die Bar und setzte sich
neben eine blonde Frau, die mit einem jungen Mann redet.
Barkeeper: „Das übliche?“
Kate: „Ja.“
Der
Barkeeper stellt ihr ein Longdrinkglas mit einem Strohhalm hin. Angel kommt
hinein und blickt in Kate’s Richtung, dann seufzt er und setzt sich etwas
weiter entfernt ebenfalls an die Bar. Sie sehen sich kurz an, dann wendet Kate
sich ab.
Kate wendet sich an die blonde Frau neben sich: „Also manche Kerle
haben wirklich Probleme.“
Die
blonde Frau dreht sich zu Kate um. Es ist Sharon. Sie sieht verändert aus, sie
ist selbstbewusster.
Sharon
dreht sich wieder zu ihrem Date um: „Tut mir leid, was hast du gesagt?“
Date: „Oh, gar nichts. Es ging um meinen Job. Leute kennen zu
lernen ist ziemlich schwer. Jeder kümmert sich nur um sich selbst. Woher soll
ich denn wissen wem ich vertrauen kann?“
Sharon: „Jetzt bin ich überrascht. Ich hab gedacht du würdest jede
Frau kriegen.“
Date: „Ja?“ (er lacht) „Also ich weiß nicht. Ich...ich hatte so
gut wie keine Freunde auf der High School. Weißt du, ich war damals ein
richtiger Außenseiter, den höchstens andere Außenseiter akzeptiert hätten. Kein
Mädchen wollte sich mit mir treffen.“
Sharon: „Wie schön, dass die High School jetzt vorbei ist.“
Date: „Ja.“
Schnitt zu Kate, die Angel ansieht.
Schnitt zu Angel, der einen Schluck seiner Cola nimmt. Ein
dunkelhaariger Mann bleibt neben ihm an der Bar stehen.
Mann zum Barkeeper: „Hey man, wo ist Kevin?“
Barkeeper: „Ich hab keine Ahnung. Heute habe ich ihn noch nicht
gesehen. Warum?“
Mann: „Er ist nicht zur Arbeit gekommen. Und er geht nicht ans
Telefon.“
Barkeeper: „Ich glaube er hat gestern ne Braut aufgerissen.
Vermutlich muß er sich davon erholen.“
Angel: „Welche denn?“
Schnitt zu Cordelia und Doyle.
Sie haben einige Bücher über Dämonen vor ihnen liegen. Doyle zeigt auf ein Bild
eines Dämons.
Doyle: „Sieh mal, hier ist,
hier ist noch einer. Piasca. Ein fleischfressender indischer Dämon. Er dringt
in den Körper seiner Opfer durch deren Mund ein und zerfleischt sie von innen.
Den schreibst du auf, ja?“
Cordelia: „Ja. Ugh, Dämonen.
Ich kenne nichts, was ekliger ist.“
Doyle zögert kurz: „Ähm,
findest du?“
Cordelia sieht ihn überrascht
an: „Ich bitte dich. Okay, guck dir den mal an.“ (sie zeigt auf ein Bild eines
Dämons) „Dieser Dämon trägt nen Kranz aus Gekröse wie andere’nen Hut. Ich würde
zu gern wissen, was er damit ausdrücken möchte.“
Doyle: „Kluge Frage. Weißt du,
das kommt wirklich darauf an. Es gibt durchaus auch ein paar Dämonen, die nett
sind, wenn sie nur die Chance kriegen. Das heißt, wenn man sie erst besser
kennt.“
Cordelia: „Ich hab einige
Dämonen gesehen. Jeder ist auf seine Art ekelerregend.“
Schnitt zur Bar.
Barkeeper: „Ähm, Sharon,
Sharon. Sie heißt Sharon. Ist öfter hier.“
Mann: „Sharon? Dieses Dummchen?
Ach Kevin. Du musst es verdammt nötig haben.“
Angel: „Und wo finde ich diese
Sharon?“
Barkeeper: „Sie ist heute hier.
Aber ohne Kevin. War wohl doch nicht so ganz das Wahre.“ (Der Barkeeper sieht
dorthin, wo Sharon und ihr Date gesessen haben, die Plätze sind nun leer) „Ach,
eben war sie noch hier. Sie hat so einen kleinen Langweiler angebaggert.“
Mann: „Das entspricht eher
ihrem Niveau.“
Angel: „Hast du irgendeine
Ahnung, wo sie wohnt?“
Barkeeper: „Nein.“
Angel: „Wie heißt sie mit
Nachnamen?“
Barkeeper: „Ihr Nachname? In so
einem Laden kriegst du Nachnamen nicht oft zu hören.“
Mann: „Sie heißt Richler.“
Angel steht auf um zu gehen.
Mann zum Barkeeper: „Ja, ich war auch ein paar Mal mit ihr aus.“
Schnitt zu Angel, der an einem öffentlichen Telefon steht und in einem Telefonbuch herumblättert. Durch das Fenster sehen wir Kate, die Angel dabei beobachtet. Angel findet, was er sucht und reißt die Seite aus dem Telefonbuch, dann eilt er davon.
Schnitt
auf Sharon und ihr Date. Sie liegen im Bett und starren an die Decke.
Date:
„Tut mir echt leid. Ich wollte es nicht verpatzen. Vielleicht war ich nicht
locker genug. Ich hab dich wirklich sehr gern. Nächstes Mal wird es besser.“
Sharon (dreht sich zu ihm um): „Dreh dich einfach um.“
Date:
„Okay.“
Er dreht sich zur Seite und sie rutscht näher zu ihm.
Schnitt
auf Angel, der die Straße entlang rennt.
Schnitt
auf Sharon und ihr Date. Sie kuscheln.
Date:
„Das ist schön. Ich denke manchmal brauchen wir...“
Ein wurmartiges Reptil kommt plötzlich aus Sharon’s Brust und gräbt
seine Zähne in den Rücken des Dates. Schreie.
Schnitt
auf Angel. Er bricht durch die Tür des Apartments. Er sieht überrascht aus,
weil er einfach so in die Wohnung gelangen konnte. Als ihm klar wird, was das
bedeutet sieht er sich ärgerlich in der Wohnung um. Er geht zu einer offenen
Tür und sieht Sharon auf dem Bett liegen. Sie sieht aus als wäre sie schon
wochenlang tot. Er erblickt Sharon’s Date und sieht gerade noch das Schwanzende
des Wurmes in seinem Rücken verschwinden, ohne eine Narbe zu hinterlassen, als
das Date einen Pullover überzieht.
Er dreht sich um und sieht
Angel an.
Date: „Du
bist kein Mensch.“
Angel:
„Das ist wahr, mein Freund. Aber du fällst wohl auch in eine andere Kategorie.“
Sie sehen beide Sharon
auf dem Bett an.
Angel:
„So geht es nicht weiter. Hör sofort auf damit.“
Date:
„Das mach ich. Sobald ich den richtigen finde. Den für die Ewigkeit.“
Angel:
„Den richtigen Körper? Was ist an dem so schlecht?“
Date:
„Gar nichts. Noch nicht. Er ist neu und völlig ungewohnt. Er ist toll... Aber
das wird sich ändern. Ich weiß schon jetzt, dass ich darin nicht leben kann.“
Angel:
„Dann stirbst du eben darin.“
Sie
kämpfen. Das Date ist genau so stark wie Angel und lässt sich nicht von Angel’s
Schlägen zurückschrecken. Er
schafft es Angel mit einem Schlag in den Rücken zu Fall zu bringen und schubst
ihn mit dem Kopf zu erst gegen die Wand. Als Angel sich wieder aufrappelt hat
er sein Gameface aufgesetzt. Sie setzen ihren Kampf fort und rammen sich
gegenseitig an die Wände. Zahlreiche Möbel gehen zu Bruch. Dann packt das Date
Angel und wirft ihn in die Luft. Angel fliegt kopfüber gegen die Wand und liegt
auf dem Boden. Das Date flieht.
Kate rennt in das Apartment. Angel steht auf. Als er sich zu Kate
umdreht, ist sein Gesicht wieder menschlich.
Angel: „Kate, was tust du hier?“
Sie
blicken beide die Leiche auf dem Bett an.
Angel: „Ich weiß wonach das aussieht.“
Kate
zielt mit einer Waffe auf sein Gesicht und zeigt ihm ihre Dienstmarke.
Kate: „Ja. Ich auch.“
Kate
steckt ihre Dienstmarke wieder ein.
Kate: „L.A.P.D. Sie haben das Recht zu schweigen.“
Angel: „Was soll das? – Wie hast du mich gefunden?“
Kate: „Ich beschatte dich seit gestern Abend.“
Angel: „Hör zu...“
Kate: „Keine Bewegung! Stehen bleiben. Die Kollegen kommen
gleich.“
Angel: „Wir sind auf der selben Seite. Ich bin auch hinter dem
Kerl her.“
Kate: „Ach, du bist also Detektiv, ja?“
Angel: „Mehr oder weniger.“
Kate: „Wo ist deine Lizenz?“
Angel: „Der Antrag läuft noch.“
Kate: „Verstehe.“
Angel: „Kate, du hast nicht gesehen....“
Kate: „Was ich sehe ist das grausige Werk eines impotenten
Geisteskranken. Ist es nicht frustrierend, dass du keine Beziehung knüpfen und
nicht wie andere Menschen leben kannst? Wie gewinnst du ihr Vertrauen? Gibst du
vielleicht den schüchternen Softie, der sich mit Worten schwer tut?“
Angel: „Kate. Er gibt ihnen das, wonach sie verlangen.“
Kate: „Ja und was?“
Angel: „Hoffnung. – Dass sie nie mehr einsam sind und ich sage dir
er wird es wieder tun...“
Kate: „Es sei denn ich lasse dich laufen, damit du ihn stellst.
Solche Sprüche kenne ich. Hör bloß auf.“
Angel: „Ach und was hast du gesagt? Dass du niemandem mehr
vertrauen kannst, schon vergessen?“
Kate
(nimmt ihre Handschellen heraus): „Dreh dich um.“
Angel
dreht sich um und legt seine Hände seufzend an die Wand. Sie schließt eine
Handschelle um seine rechte Hand und zieht seinen Arm nach unten.
Angel: „Tut mit leid.“
Kate: „Ist das ein Geständnis?“
Angel: „Nein, ich war es nicht. Mir tut das hier leid.“
Er
tritt nach ihr und sie fällt zu Boden. Angel sprintet zum Fenster und stürzt
sich kopfüber hinaus, während Kate vier Schüsse auf ihn abfeuert. Angel landet
auf der Motorhaube eines geparkten Wagens, was dessen Alarm auslöst. Er rollt
sich ab und rennt die Straße hinunter. Kate beobachtet ihn vom Fenster aus. Die
Kamera schwenkt auf das Date, der an die Hausmauer gedrückt ebenfalls hinter
Angel her sieht
Schnitt auf Cordelia und Doyle. Sie betreten Cordelias Apartment
mit mehreren Büchern bei sich. Die Wohnung ist unordentlich und durcheinander.
Doyle
(sieht sich um): „Wow. Diese Bude ist...Ich dachte immer Frauen mögen schöne
Dinge.“
Cordelia: „Laß das, okay? Angel hat gesagt, wir sollen hier
warten, also warten wir hier. Und das heißt nicht, dass du...“
Doyle
hebt einen schwarzen BH auf und hält ihn hoch..
Cordelia nimmt ihm ihn wütend ab: „Oh, das ist total kindisch. Cordelia trägt
BH’s. Uhh, sie hat ja einen Busen!“
Doyle: „Halt die Luft an. Du bist ja überempfindlich. Ich find’s
erfrischend, dass eine Frau in so einem Chaos lebt. Das heißt, du bist nicht
verklemmt und lebst für den Augenblick...“
Er
tritt aus versehen in eine leere Müslischale, als es an der Tür klopft.
Doyle: „Das ist das Letzte!“
Cordelia
(geht zur Tür): „Wer ist da?“
Angel: „Ich bin’s.“
Cordelia löst die Türkette und öffnet die Tür. Angel steht da und
sieht etwas mitgenommen aus.
Cordelia: „Oh mein Gott. Ist alle okay?“
Angel: „Ich – ich kann nicht.“
Doyle: „Du musst ihn reinbitten. Du weißt doch, ein Vampir kann
nicht in deine Wohnung, wenn du....“
Cordelia: „Stimmt. Genau. Du versprichst artig zu sein?“
Angel: „Cordelia.“
Cordelia: „Das war nur ein Scherz. Komm rein.“
Er
tritt ein und Cordelia schließt die Tür wieder.
Doyle: „Wer hat dich denn vermöbelt? Man siehst du scheußlich
aus.“
Angel: „Die Frau, mit der ich gestern in der Bar gesprochen hab,
diese Kate.“
Cordelia: „Ist sie der Killer?“
Angel: „Sie ist bei der Polizei. Sie hat mich zur Wohnung eines
Opfers verfolgt.“
Doyle: „Und nun hält sie dich für den Killer.“
Angel: „Ja. Also dürfen wir keine Zeit verlieren...“
Er
sieht sich um und bemerkt erst jetzt, wie es in Cordelias Apartment aussieht.
Er grinst Cordelia an.
Angel: „Und du wohnst hier wirklich?“
Cordelia: „Ja. Okay? Kann ich was dafür, dass ich ohne
Zimmermädchen nicht klar komme? Mein Plan war weg von zuhause, Hotel, reicher
Ehemann. So, können wir weitermachen?“
Doyle: „Also wir haben diese Liste der Dämonen zusammengestellt um
die du gebeten hattest. Es kommen nur drei oder vier in Frage.“
Angel: „Ich hab ihn gesehen. Ein Schmarotzer.“
Cordelia: „Rotzer, sagst du? – Wir konnten keinen Rotzdämon
entdecken.“
Die
Jungs blicken sie an.
Angel: „Schmarotzer!“
Cordelia: „Oh.“
Angel: „Nach dem ausweiden seiner Opfer zieht er von Körper zu
Körper. Er kann das nur nach einer Art Sexualakt, dem Austausch von
Körperflüssigkeiten...“
Cordelia: „Ähhh...“
Doyle: „Reizend.“
Angel: „Ihr müsst über diesen Dämon alles in Erfahrung bringen,
äh, wo er angreifbar ist. Ich hab zu spüren gekriegt, wie unglaublich stark er
ist. Es wird schwer ihn zu töten.“
Doyle: „Gut, wir legen gleich los.“
Cordelia: „Ja.“
Angel: „Schön. Ich muß noch mal in die Bar. Vielleicht finde ich
ihn dort.“
Cordelia: „Wie kommst du darauf, dass er da ist? Er weiß, dass du
ihn jagst.“
Angel: „Er wird da sein. Er muß nämlich Kontakt suchen.“
Cordelia: „Wieso?“
Angel: „Na, weil das einsame Menschen eben tun.“
„Touched“ von Vast wird gespielt, (Ich liebe diesen Song übrigens J) während man
diese Szenen sieht.
Schnitt auf den Schmarotzer Er redet mit einer hübschen Frau mit
langen braunen Haaren an der Bar.
Schnitt auf Kate. Sie betritt Angels Büro mit gezückter Waffe.
Schnitt auf Kate. Sie betritt Angels Wohnung und sieht sich um.
Schnitt auf Angel. Er geht herum, sieht die Leute an den Tischen
in einer Bar an.
Schnitt auf Kate. Sie blickt in Angels leeren Kühlschrank.
Schnitt auf Angel. Er sucht weiter.
Schnitt auf den Schmarotzer und das dunkelhaarige Mädchen, die
zusammen im Bett liegen. Er kuschelt sich von hinten an sie und der Wurm geht
in ihren Körper über.
Schnitt auf Kate. Sie sieht sich die Waffen an Angels Wand an.
Schnitt auf das Mädchen, das aus dem Fenster sieht.
Schnitt auf Angel. Er geht die Straße entlang. (Es ist schrecklich
hell, aber laut Joss Whedons Aussage auf einem Posting Board handle es sich um
die Zeit kurz vor Sonnenaufgang und die Helligkeit sei auf einen Lichtfehler
oder Probleme bei der Nachbearbeitung zurückzuführen.)
Schnitt auf Angel. Er betritt Cordelias Apartment. Cordelia und
Doyle schlafen auf dem Sofa, Bücher in den Händen. Angel schließt die Tür
geräuschvoll. Cordelia und Doyle schrecken auf.
Angel: „Morgen.“
Doyle: „Hey, wie...Und, warst du erfolgreich?“
Angel: „Nein, noch nicht. (er setzt sich auf einen Stuhl) Ich würd
den Dämon wiedererkennen, wenn er schon einen anderen Körper hätte.“
Doyle: „Dann ist es ja kein Problem. In diesem Fall hast du auch
bloß 5 Millionen Verdächtige in der Stadt.“
Angel
(reibt seinen Nasenrücken): „Was ist mit euch? Habt ihr was entdeckt?“
Cordelia: „Äh, ha. Wir haben den Namen dieses Schmarotzers
rausgekriegt. Äh, Tahlmer? Er ist schon ewig auf der Welt. Seit Anbeginn der
Zeit.“
Angel: „Hat er Schwächen?“
Doyle: „Die sind kaum der Rede wert. Er ist sehr stark, wie du
gesagt hast. Feuer meidet er allerdings wo er kann.“
Angel: „Ihm geht’s genauso wie mir.“
Cordelia: „Er ist ein Parasit. Er bewegt sich von einem Körper zum
anderen. Und wenn er den alten verlassen hat...Ich geh nicht ins Detail, aber
übrig bleibt eine gewaltige Schweinerei.“
Doyle: „Dann sieht’s aus wie auf dem Schlachthof.“
Cordelia: „Ich hab doch gesagt, dass ich lieber nicht ins Detail
gehen möchte.“
Angel steht von seinem Stuhl auf: „Ich brauche Hilfe bei der
Suche.“
Doyle: „Wen rufst du denn an?“
Angel: „Kate.“
Cordelia: „Die Kate von Cagney und Lacy? Ich dachte wir verstecken
uns vor ihr.“
Angel: „Stimmt. Aber sie ist schon viel länger hinter diesem Wesen
her.“
Schnitt zu Kate, die an einem Schreibtisch sitzt. Das Telefon
klingelt und sie geht ran.
Kate: „Lockley.“
Angel: „Ich bin’s. Kate, hilf mir den Killer zu stellen.“
Kate: „Das ist leicht. Ich spreche mit ihm.“
Angel: „Ja, das würde dir gut in den Kram passen, stimmts? Aber es
ist nicht wahr. Ich glaube du weißt es auch. Hör zu. Er ist noch da draußen.
Wir sollten besser zusammenarbeiten.“
Kate: „Das ist vollkommen unmöglich.“
Angel: „Ich brauche nur 5 Minuten. Wenn ich dich nicht überzeuge,
dass du den falschen jagst, verhafte mich. Treffen wir uns um 7 in der Bar.“
Kate: „Ja, klar. Das wollte ich schon lange tun. Einem Killer in
die Falle gehen und warten, dass sie zuschnappt.“
Angel: „Komm meinetwegen bewaffnet oder mit einer Armee von
Scharfschützen, wenn du dich dann sicherer fühlst. – Ich kann dir helfen, Kate.
Aber du musst mir vertrauen.“ Er legt den Hörer auf und sieht die Anderen an.
Schnitt auf Kate, die nervös in der Bar am Tisch sitzt. Der
Barkeeper kommt zu ihr.
Barkeeper: „Hey! Das übliche?“
Kate
zieht ihre Dienstmarke aus der Tasche und zeigt sie ihm.
Barkeeper: „Das hätt ich jetzt nicht erwartet.“
Kate: „Ab und zu hab ich Lust auf ein bisschen Abwechslung.
Erinnern Sie sich an den Mann, der neulich hier war? Er war groß, gutaussehend,
hat die Prügelei beendet.“
Barkeeper: „Sicher. Klar.“
Kate: „Lassen Sie mich wissen, wenn er hier auftaucht.“
Barkeeper: „Ja, das mach ich.“ Er geht davon.
Kate: „Danke.“
Ein
Typ kommt an Kates Tisch.
Typ: „Ich hasse Läden wie diese, Sie nicht auch?“
Kate: „Doch schon, aber...“
Typ
(setzt sich): „Ah, dacht ich’s doch. Sie sehen nicht aus, als wären sie in
ihrem Element. Das ist übrigens ein Kompliment.“
Kate: „Danke. Hören sie, ich würde gern mit ihnen plaudern, aber
eigentlich warte ich...“
Barkeeper kommt auf sie zu: „Der Mann, den sie suchen? Er ist draußen
am Hintereingang.“
Kate: „Was tut er denn da?“
Barkeeper: „Ich hab gerade den Müll rausgetragen und da war er.
Sah aus, als wollte er eine Fliege machen.“
Kate (steht auf): „Gehen wir hin.“ (zu dem Typen am Tisch) „Entschuldige,
versuchen sie es mal woanders.“
Der Typ sieht ihr nach.
Schnitt auf die Hintertür der Bar. Kate, mit gezogener Waffe, und
der Barkeeper gehen hinaus. Sie holt eine Karte hervor und gibt sie ihm, ohne
ihn anzusehen.
Kate: „Rufen sie die Nummer an und sagen sie dem Seargent...“
Der
Barkeeper hat eine Weinflasche genommen und Kate über den Kopf gezogen. Sie
sinkt bewusstlos zu Boden, mit dem Rücken nach oben. Nach einem kurzen Blick
hebt er ihre Jacke und reißt ihr T – Shirt in der Mitte auseinander. Dann hält
er sie vor sich. Der Parasit kommt aus seiner Brust und bewegt sich auf Kates
Rücken zu. Bevor er sie berührt, wird der Barkeeper von einem Brett am Kopf
getroffen und er lässt Kate fallen. Der Parasit zieht sich zurück und
hinterlässt eine Narbe auf der Brust des Barkeepers.
Angel (packt Kates Schultern): „Kate, kannst du laufen? ... Paß
auf!“
Er
bringt Kate in Sicherheit, als der Barkeeper ein Fass nach ihnen wirft. Angel
kickt den Barkeeper und rammt seine Faust in dessen Magen. Dann starrt er auf
den Hautfetzen, der an der Stirn des Barkeepers hängt, dort, wo ihn das Brett
getroffen hat.
Angel: „Zeit für einen neuen Körper, was?“
Der
Barkeeper schubst Angel gegen einen Maschendrahtzaun.
Angel: „Du musst ein neues Opfer finden. Und wenn du’s nicht
schaffst, platzt du aus den Nähten.“
Angel
rammt seinen Kopf gegen den des Barkeepers. Dann hält er sich am Zaun fest und
springt so hoch, dass er seine Beine um den Hals des Barkeepers klammern kann.
Kate sieht zu, als er den Barkeeper zu fall bringt. Der Barkeeper wirft Angel
gegen eine Wand und schubst ihn in einen dunklen Raum. Angel hält sich am
Türrahmen fest, so dass er nicht rückwärts fällt, aber der Barkeeper wirft Kate
auf ihn. Sie fallen die Treppe hinunter und Angel versucht Kates Fall zu
bremsen, während der Barkeeper die Tür zuschlägt.
Kate: „Er darf uns nicht entwischen.“
Angel: „Der geht schon nicht weg. Er tötet gleich wieder.“
Kate: „Ja, meinst du?“
Angel: „Er hat keine Wahl.“
Schnitt auf den Barkeeper. Er versucht die lose Haut wieder zu
befestigen.
Schnitt auf den Barkeeper. Er folgt einer Blondine und versucht
cool zu sein.
Barkeeper: „Hey, wie geht’s denn so? Ich hab gerade gesehen, wie
anmutig du dich bewegst und wollte dich fragen, ob du Tänzerin oder so was
bist. Ich wollte, ich würde...“
Sie
blickt ihn an, bemerkt, wie er aussieht und geht angewidert weg.
Schnitt auf Angel, der sich gegen die Tür wirft, die aber nach wie
vor geschlossen ist.
Schnitt auf den Barkeeper. Er nähert sich einem Mädchen an der
Bar.
Barkeeper: „Hey. Hör mal. Das Kleid steht dir ausgesprochen gut,
im Ernst. Ja wirklich, es betont deinen schönen Teint.“
Er
fasst sich an die Stirn und versucht die lose Haut wieder zu befestigen. Das
Mädchen sieht ihn an und geht.
Schnitt auf Angel. Er hilf Kate beim Aufstehen und sieht sich
dabei um-
Kate: „Und was nun?“
Schnitt auf den Barkeeper. Er nähert sich einem anderen Mädchen.
Barkeeper: „Möchtest du einen Cocktail oder was anderes? Ich
arbeite nämlich hier, alles klar?“
Das
Mädchen blickt ihn an und eilt davon.
Barkeeper: „Ich will nur mit jemandem reden... Du mich öffnen. Ich
brauche einfach Kontakt.“
Schnitt auf Angel. Er blickt auf eine Reihe Fenster an der Decke.
Angel: „Wir gehen durch das Fenster.“
Kate: „Das sind ja fast 6 Meter.“
Angel
greift in seine Tasche und holt eine Ankerpistole heraus. Er zielt auf einen
Fensterbalken. Er schießt und der Haken wickelt sich selbst um den Balken.
Kate: „Wer bist du?“
Angel
zieht kräftig an dem Seil und der Balken zerbricht. Sie sehen sich an. Dann
nimmt Kate ihre Pistole und schießt auf das Türschloss. Die beiden eilen nach
draußen.
Schnitt
auf den Barkeeper. Er stolpert aus der Bar. Er sieht schlechter aus, als zuvor.
Schnitt auf Angel und Kate, die durch die Bar eilen.
Schnitt auf den Barkeeper, der sich einem Mädchen nähert.
Barkeeper: „Bitte, ich will dich nur halten.“
Das
Mädchen dreht sich um, keucht, als sie sieht, wie er aussieht und rennt davon,
während der Barkeeper sich umsieht. Von seinen Wangen pellt Haut ab.
Schnitt auf Angel und Kate. Sie rennen aus der Bar und trennen
sich.
Schnitt auf den Barkeeper. Er
zieht ein blondes Mädchen in eine Gasse.. Die Kamera schwenkt über ein paar
Obdachlose, die in der Nähe sind und auf eine brennende Tonne. Angel rennt in
die Gasse und springt mit den Füßen voran gegen den Barkeeper um ihn von dem
Mädchen fern zu halten.
Angel (zum Mädchen): „Lauf weg!“
Sie tut, was er sagt.
Angel wirft den
Barkeeper über eine Kiste und tritt ihn. Sie kämpfen und obwohl der Barkeeper
buchstäblich auseinander fällt ist er stärker als Angel und er scheint es nicht
zu spüren, wenn Angel ihn gegen die Wand rammt. Er packt Angel und versucht
seinen Kopf in die brennende Tonne zu stecken. Angel kann sich befreien und den
Barkeeper in die Gasse zurück werfen. Er folgt ihm und sie kämpfen weiter. Der
Barkeeper wirft Angel wieder in Richtung der Tonne und springt dann auf den am
Boden liegenden Angel. Dieser benutzt seinen Fuß um den Barkeeper über seinen
Kopf zu katapultieren. Der Barkeeper fliegt über die Tonne und fängt Feuer. Die
lebende Fackel stolpert auf Angel zu. Dieser versucht sich zu bewegen, aber er
ist zu schlapp um etwas anderes zu tun, als zu beobachten.
Ein
Schuss hallt und der brennende Barkeeper stolpert herum und fällt schließlich
hin. Angel sieht Kate mit der Waffe und bricht völlig zusammen.
Schnitt auf ein Löschfahrzeug, einen Notarztwagen und ein Polizeiauto an
der Mündung der Gasse. Die Sanitäter fahren eine Trage mit eine Plastiktüte in
der sich der Tote Barkeeper befindet in den Krankenwagen. Kate wendet sich von
dem Detective ab, mit dem sie spricht, als Angel sich ihr nähert.
Kate:
„Ja, das wär’s. So ist es abgelaufen...mehr kann ich dazu im Moment nicht
sagen...Also dann.“ (Zu Angel) „Alles passt zusammen. Der Barkeeper kante so
gut wie alle. Ich hab so oft mit ihm geredet. Ich hatte einfach keine Ahnung.“
Angel:
„Leute kennen zu lernen ist schwierig.“
Kate:
„Ja, das ist es. – Ich konnte dir noch nicht danken...dafür, dass du mich
gerettet hast.“
Angel:
„Du hast mich gerettet. Das reicht.“
Kate:
„Dann solltest du wissen, ich war in deiner Wohnung. Ohne Durchsuchungsbefehl.“
Angel:
„Wieso sagst du mir das?“
Kate:
„Tja, ich dachte, jetzt können wir von vorne anfangen. Ohne Geheimnisse. – Du
führst ja ein aufregendes Leben für einen Tierarzt.“
Angel sieht mit einem kleinen Lächeln zu Boden. Dann nimmt er eine Visitenkarte
aus seiner Manteltasche.
Angel gibt ihr eine Visitenkarte.
Angel:
„Hör zu, falls du irgendwann mal Hilfe nötig hast...“
Kate nimmt die Karte und sieht sie an.
Kate:
„Was ist das? Ein Hummer?“
Angel nimmt ihr die Karte
wieder weg.
Angel:
„...Ich bin für dich da.“
Jemand
aus dem Hintergrund ruft: „Detective Lockley, kann ich sie kurz sprechen?“
Kate dreht sich für
einen Moment weg.
Kate: „Ja, Sir.“
Als sie
sich wieder umdreht ist Angel nirgends zu sehen. Kate wendet sich dem Typen zu,
nachdem sie Angel nicht sehen kann.
Kate: „Was gibt’s?“
Schnitt
auf Angel, der eine Straße entlang geht.
Schnitt
in Angels Büro. Angel geht vor Cordelia und Doyle hin und her, die ihn
beobachten.
Angel:
„Ihr habt schwer geschuftet, das weiß ich. Ihr ward einfach zu lange
eingesperrt. Und ähm – um meine Dankbarkeit zu zeigen hab ich gedacht, da der
Abend noch jung ist...Ich dachte, dass wir Drei vielleicht...zur Feier unseres
Erfolges...ausgehen sollten!... Nur so, zum Vergnügen.“
Cordelia:
„Oder – wir gehen nach hause.“
Doyle:
„Und du kannst allein im dunkeln sitzen.“
Sie stehen auf und machen sich auf den Weg nach draußen.
Angel (seufzt auf): „Ja, klar...Ja. Danke!“
Er setzt sich an seinen Tisch und nach einem Augenblick geht das Licht
aus, als Cordelia und Doyle das Büro verlassen.
Angel
starrt vor sich hin.